BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN

Ostprignitz-Ruppin

Aufruf zur Stichwahl am 28. Juni 2026:

Ralf Reinhardt wählen und AfD-Landrat verhindern

19.06.26 –

Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ostprignitz-Ruppin ruft alle Wahlberechtigten im Landkreis dazu auf, am 28. Juni 2026 zur Wahl zu gehen und Ralf Reinhardt (SPD) zu wählen.

„Sollte Ralf Reinhardt auch bei der Stichwahl die Mehrheit der Wähler überzeugen und die Wahlbeteiligung ähnlich ausfallen, wäre das spürbarer Rückenwind für seine zukunftsorientierte und sozial orientierte Politik. Wir wünschen uns, dass Ralf Reinhardt seine wertvolle Erfahrung weiterhin einbringen und an das anknüpfen kann, was er begonnen hat. Doch bei dieser Wahl geht es um weit mehr als eine Personalentscheidung: Es geht darum, zu verhindern, dass künftig ein AfD-Politiker die Geschicke Ostprignitz-Ruppins lenkt und unseren Landkreis gegenüber Land und Bund repräsentiert.", so Susanne Rohleder, Co-Sprecherin des Kreisvorstandes.

Aus Sicht des Kreisverbands, der die erneute Kandidatur von Ralf Reinhardt schon früh unterstützte (vgl. PM vom 29.01.26), gibt es zahlreiche Projekte, für die sich der amtierende Landrat weiter einsetzen sollte:

  • Den ÖPNV bedarfsorientiert und in allen Ecken des Landkreises weiterentwickeln und insbesondere jungen Menschen weiterhin kostenlos anbieten.

  • Engagiert und lösungsorientiert für bessere Regionalbahnverbindungen im Landkreis eintreten.

  • Die Gesundheitsversorgung in der Fläche sichern und neue Lösungen finden, wo alte Strukturen wegbrechen.

  • Schulen gut ausstatten und vielfältige Kultur- und Sportangebote fördern.

  • Schnelles Internet in alle Ecken des Landkreises bringen.

  • Verwaltung im Landkreis effizienter und digitaler organisieren.

  • Die Rahmenbedingungen für Unternehmen weiter verbessern und Synergiepotenziale zwischen Natur und Tourismus Stück für Stück erschließen.

Wiebke Nowack, ebenfalls Co-Sprecherin des Kreisvorstandes, betont die positive Entwicklung der Region: „Wir leben in einer Region, die unglaublich viel zu bieten hat und sind auf einem Erfolgskurs. Junge Familien und Fachkräfte ziehen bewusst hierher, aus anderen Ecken Brandenburgs, aus Berlin und aus der Ferne. Viele, die für Ausbildung oder Studium fortgegangen sind, kehren zurück. An diese Dynamik können wir mit Ralf Reinhardt anknüpfen. Torsten Arndt ist keine Alternative. Er tritt für eine gesichert rechtsextreme Partei an, die ganz gezielt an den Grundpfeilern unserer Demokratie rüttelt, Ängste schürt, auf Spaltung setzt und keine positive Vision für die Zukunft hat."

Hintergrund:
Bei der Stichwahl am 28. Juni 2026 wird darüber entschieden, wer in den kommenden acht Jahren als Landrat die Kreisverwaltung in Ostprignitz-Ruppin leitet. Die Stichwahl ist notwendig, da bei der Wahl am 07. Juni 2026 keiner der vier Kandidaten über 50 % der Stimmen bekommen hat. Zur Wahl stehen nun noch die beiden Kandidaten, die am meisten Stimmen erhielten: Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD) und Torsten Arndt (AfD). Ralf Reinhardt startet mit Rückenwind in die Stichwahl – knapp 35 % der Wähler hatten am 28. Juni für ihn gestimmt, während Torsten Arndt mit 30,3 % der Stimmen hinter ihm zurückblieb.

Kategorie

Landratswahl | Ostprignitz-Ruppin

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